Br|ssel - Der Plan von EU-Kommission und Industrie f|r ein einheitliches Handy-Ladegerdt soll im kommenden Jahr Wirklichkeit werden. Eine Sprecherin der EU-Kommission bestdtigte am Freitag in Br|ssel einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung " Die Welt". Damit zeichnet sich ab, dass Verbraucher sich nicht ldnger mit unterschiedlichen Ladegerdten f|r Mobiltelefone herumschlagen m|ssen.
Versprochen hatte die EU-Kommission das 2009 schon f|r 2010. Damals teilte die Kommission mit, die erste Generation der neuen Mobiltelefone, die nicht mehr nur mit einem bestimmten Netzteil aufgeladen werden kvnnen, solle von 2010 an erhdltlich sein. Nun soll es 2011 so weit sein.
"Wir wollen ein universelles Ladegerdt f|r Handys einf|hren, welches benutzerfreundlicher f|r Verbraucher ist", sagte die Sprecherin. Das Ladegerdt habe einen speziellen USB-Stecker, der dann in sdmtliche neue Mobiltelefone passe.
Klingt langweilig, ist es aber nicht: Ladegerdte sind die Standard-Altlast, die sich in Schubladen ansammelt, wenn Gerdte ausgedient haben. Jedes neue Gerdt bringt einen neuen Lader mit sich - und allzu oft verliert man schnell jeden \berblick dar|ber, was man wof|r und was |berhaupt noch braucht.
Das neue Ladegerdt ist laut EU-Kommission deshalb auch umweltfreundlicher. So kvnnten k|nftig einige tausend Tonnen weniger Elektrom|ll anfallen, weil ein einmal gekauftes Ladegerdt auch noch f|r das ndchste Handy passt. Pro Haushalt wdre nur noch ein Universal-Ladegerdt nvtig - bislang sammeln sich in einem Haushalt oft mehrere Ladegerdte f|r unterschiedliche Handy-Modelle.
F|hrende Gerdtehersteller und Mobilfunkanbieter haben sich bereits im Februar vergangenen Jahres auf die Einf|hrung eines universellen Ladegerdts verstdndigt und dies auf einer Fachmesse in Barcelona mitgeteilt. Die EU-Kommission hatte den Herstellern mit einer Regulierung gedroht, falls sich diese nicht auf einen einheitlichen Netzteil-Standard einigen sollten. Mit dabei sind anderem Nokia, Sony Ericsson, Apple, Motorola und Samsung.
pat/dpa
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