Was soll das denn? Die italienische Firma CPS Group und das britische Mobilfunkunternehmen Blue Telephony k|ndigen an, einen billigen Sensor f|r Mobiltelefone zu entwickeln, der den CO2-Gehalt in der unmittelbaren Umgebung messen soll.
Porsche: Das CO2-Sp|r-Handy d|rfte hier wohl Kohlendioxidalarm geben
Allerdings werden die Schlagworte "CO2" und "Umweltbelastung" wohl eher eingesetzt, um den "besorgten Konsumenten" Appetit auf weitgehend unsinnige Technik zu machen.
Denn Kohlenstoffdioxid kann zwar durchaus in Konzentrationen auftreten, die f|r Menschen sogar tvdlich sein kvnnen. Aber diese Konzentrationen treten nur selten auf - in Weinkellern, Futtersilos, Brunnen oder Jauchegruben zum Beispiel.
Im Alltag der meisten Handy-Nutzer hat die Messung der CO2-Konzentration dagegen keinen praktischen Nutzen. Dass man Rdume, in denen Menschen beim Ausatmen die CO2-Konzentration leicht erhvhen, l|ften sollte, merkt man jedenfalls auch ohne Sensortechnik.
Das Konzept von der University of California hvrt sich dagegen zundchst etwas umstdndlicher an: Hier werden die vom GPS-Handy-Besitzer zur|ckgelegten Wege analysiert.
Aus dem Fortbewegungstempo und anderen Daten lassen sich so Anndherungswerte f|r den persvnlichen CO2-Aussto_ im Verkehr errechnen.
Dieser individuelle Umweltbericht soll das Bewusstsein f|r alltdgliche Handlungsweisen schdrfen, um Entscheidungen f|r oder gegen ein Verkehrmittel auf eine solide Basis zu stellen.
Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler
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