Nach Vorschlag der Gr??nen Markus S??der will??Beh??rden??ebenfalls im Osten ansiedeln

Der bayerische Ministerpr??sident Markus S??der hat sich daf??r ausgesprochen, mehr Bundesbeh??rden nach Ostdeutschland zu holen. Die Idee kam von Gr??nen-Fraktionschefin Katrin G??ring-Eckardt - sie ging noch weiter.

Markus S??der (Archivbild)
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Markus S??der (Archivbild)


Im kommenden Herbst werden in Sachsen, Th??ringen und Brandenburg neue Landtage gew??hlt. Nun hat sich Bayerns Ministerpr??sident Markus S??der der Forderung von Gr??nen-Fraktionschefin Katrin G??ring-Eckardt nach mehr Unterst??tzung f??r den Osten angeschlossen: Der CSU-Politiker spricht sich ebenfalls daf??r aus, gro??e Bundesbeh??rden in den ostdeutschen Bundesl??ndern anzusiedeln.

"Und zwar nicht 20 Kilometer von Berlin entfernt, sondern gerade in strukturschwache Bereiche", sagte der designierte CSU-Chef dem Deutschlandfunk in einem Interview, das kommenden Sonntag gesendet wird. Wenn es dar??ber einen Konsens g??be in Berlin, k??nne das sehr helfen, so S??der weiter.

S??der will sich am 19. Januar bei einem Sonderparteitag zum Nachfolger des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer w??hlen lassen. Vor wenigen Tagen hatte bereits der Bundesvorstand der Gr??nen bei seiner Klausur im brandenburgischen Frankfurt (Oder) vorgeschlagen, Beh??rden und Forschungseinrichtungen vorrangig in den Kohleregionen Ostdeutschlands anzusiedeln.

G??ring-Eckardt pl??dierte zudem daf??r, Ostdeutsche in ostdeutschen Verwaltungen bei gleicher Qualifikation bevorzugt einzustellen. Sie erinnerte an einen Bundestagsbeschluss aus dem Jahr 1992, wonach Bundesbeh??rden und Forschungseinrichtungen bevorzugt im Osten entstehen sollten. Seither habe die Bundesregierung allerdings 20 Einrichtungen im Westen und nur f??nf im Osten angesiedelt.



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kko/dpa



insgesamt 28 Beitr??ge
Alle Kommentare ??ffnen
Seite 1
boeseHelene 11.01.2019
1.
Eine bescheuerte Idee die nicht nur gro??e Kosten verursachen w??rde und warum sollte man ohne Not umziehen? Das Geld kann man sich sparen und f??r sinnvolle Projekte nutzen.
maxmarius 11.01.2019
2. Ohne Buschzulage?
Es k??nnte da aber das Problem geben, dass man, au??er f??r Leipzig oder Jena, wenig qualifiziertes Personal findet. Etliche Bekannte und Schulkameraden w??rden gerne in die Heimat zur??ckgehen, aber hinderlich sind nicht nur schlechtere Arbeitsbedingungen oder eine niedrigere Bezahlung. Ich kann es als bekennender Ostprovinzler schlecht beurteilen, aber selbst kulturelle Angebote und der ??ffentliche Nahverkehr werden bem??ngelt. Von den Problemen f??r einen eventuell leicht "ausl??ndisch" aussehenden Partner ganz zu schweigen. Das ist ein Kreislauf, der schwer zu durchbrechen ist.
Tharsonius 11.01.2019
3. Wie praktisch
die L??hne f??r regul??res Personal sind ja auch niedriger und damit lukrativer :>
loncaros 11.01.2019
4.
Man kann sich ja mal anschauen, wo die so sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Bundesbeh??rden Es gibt genau zwei Beh??rden, die wirklich im Osten sind (Potsdam kann man wohl ignorieren). Schifffahrt und Umwelt. Und die Schifffahrt darf sich das ganze noch mit Hamburg teilen. Pro Beh??rde sind das tausend bis ??ber 10.000 Arbeitspl??tze. Da fragt man sich schon zurecht: Muss dass sein, dass der Osten bei der Bundesverwaltung komplett au??en vor ist?
karl-felix 11.01.2019
5. Ich
Zitat von boeseHeleneEine bescheuerte Idee die nicht nur gro??e Kosten verursachen w??rde und warum sollte man ohne Not umziehen? Das Geld kann man sich sparen und f??r sinnvolle Projekte nutzen.
denke auch , dass die Idee von Frau G??ring-Eckardt vern??nftiger war: Die Bundesregierung daran zu erinnern , neue Beh??rden in strukturschwachen Gebieten des Ostens anzusiedeln und bei gleicher Qualifikation Landeskinder zu bevorzugen .
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