Roboterbauer Kuka plant Stellenabbau

Die Konjunkturabk??hlung in der Autobranche hat auch den Roboterhersteller Kuka erwischt. Nach einer gesenkten Prognose will das Unternehmen nun Millionen einsparen und Arbeitspl??tze streichen.

Kuka-Roboter (Archiv)
DPA

Kuka-Roboter (Archiv)


Angesichts schlechter laufender Gesch??fte will der Roboterhersteller Kuka bis 2021 die Summe von 300 Millionen Euro sparen. Das Ziel soll auch mit Stellenstreichungen erreicht werden.

Einzelheiten zum Umfang der Personalma??nahmen nannte Interims-Chef Peter Mohnen nicht. "Ich kann beim besten Willen keine Zahl nennen, weil ich keine wei??", sagte er. Der Kuka-Vorstand will nun mit den Arbeitnehmervertretern reden.

Investition sollen unangetastet bleiben

Mohnen lie?? offen, ob dem Hightech-Unternehmen rote Zahlen drohen. Die geplanten Investitionen von einer halben Milliarde Euro will Kuka aber nicht k??rzen. Auch am Heimatstandort Augsburg sollen keine Investitionen zur??ckgefahren werden.

Um aus dem Tief zu kommen, will Kuka k??nftig auch einfachere und billigere Roboter f??r die Elektronikindustrie und andere Kunden anbieten - ein hei?? umk??mpftes Marktsegment.

Bisher ist das 2016 vom chinesischen Midea-Konzern ??bernommene Unternehmen vor allem auf teure Roboter f??r die Autoindustrie spezialisiert. Die Autohersteller sind jedoch von der Abk??hlung der Konjunktur betroffen - Kuka ist nun ein mittelbares Opfer dieser Entwicklung. Am Donnerstagabend hatte das Unternehmen erneut seine Prognose f??r die Zahlen im abgelaufenen Jahr reduziert.

brt/dpa

insgesamt 13 Beitr??ge
Alle Kommentare ??ffnen
Seite 1
equigen 11.01.2019
1. Danke DUH
Ihr hab es geschafft einen ganzen Wirtschaftszweig zu ruinieren. Tolle Leistung! Wegen 40ug Grenzwert, der schon von einer Kerze 3x und von einer Zigarette 1000x ??berschritten wird. Das Ausland wird sich freuen ??ber diese Selbstzerst??rung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
dirkcoe 11.01.2019
2. Der Strukturwandel nimmt Fahrt auf
Erst k??ndigen die Autobauer massiven Stellenabbau an, dann Bosch, jetzt Kuka. Es ist anzunehmen, das wir jetzt in immer k??rzeren Zeit solche Nachrichten lesen. Einmal begonnen, nimmt ein Strukturwandel rasend schnell F??hrt auf. Wir kennen das Kohle und Stahl.
smartphone 11.01.2019
3. logische konsequenz
hier ein O-Zitat dieser Firma ggb einem f??r dieses Genre sehr gut passenden Profils ( btw Excellenzuniabsolvent) Man schrieb w??rtlich als Absage " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen, wenn sich bei uns ein Hochqualifizierter bewirbt" Die Konssequenz ist ersichtlich.... Mitleid - Fehlanzeige !
dirkcoe 11.01.2019
4. @1. Wie bitte?
Hat denn die DUH den illegalen Schrott gebaut und die Kunden betrogen? Nein hat sie nicht. Aber zu Ihrer Beruhigung - das Diesel Elend hat den Strukturwandel vielleicht etwas beschleunigt, aber nicht ausgel??st.
thomasgermany2001 11.01.2019
5. Nur freiwillige Jobaufgabe mit Abfindung mit Einstellungstop m??glich?
Gerade noch vor 2h mich ??ber Midea/Kuka informiert nach der Gewinnwarnung und folgendes in der Wikipedia gefunden: "Der Kuka-Vorstand hatte mit Midea eine Investorenvereinbarung geschlossen wonach dem Unternehmen bis 2023 weitgehende Unabh??ngigkeit garantiert wird. [....] Dar??ber hinaus sollten f??r die n??chsten siebeneinhalb Jahre die 14.200 Kuka-Besch??ftigten ihre Jobs behalten, bestehende Standorte f??r diesen Zeitraum festgeschrieben werden. Auch die Unternehmenszentrale in Augsburg, in der allein 4.000 Menschen arbeiten, soll erhalten werden" Sch??tze da wird keine unfreiwillig gekickt werden, oder seh ich das falsch?
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