36 Euro pro Tier Bund zahlt Sch??fern??Geld??f??r Schutz vor W??lfen

Mobile Elektroz??une, mindestens 90 Zentimeter hoch: In Deutschland leben inzwischen rund 70 Wolfsrudel. Wandersch??fer k??nnen nun Geld beim Bund beantragen, um ihre Tiere zu sch??tzen.

Schafabtrieb in Bayern: Wandersch??fer k??nnen Unterst??tzung beim Bund beantragen
Kickner/ imago images

Schafabtrieb in Bayern: Wandersch??fer k??nnen Unterst??tzung beim Bund beantragen


Sch??fer, die mit ihren Herden durch Gebiete mit W??lfen ziehen, k??nnen f??r Schutzvorkehrungen k??nftig Unterst??tzung des Bundes beantragen. Aus einem F??rderprogramm steht nach Angaben des Agrarministeriums gut eine Million Euro bereit.

Ressortchefin Julia Kl??ckner (CDU) teilte mit, die R??ckkehr des Wolfes nach Deutschland sei ein Erfolg des Artenschutzes. Dies stelle aber besonders die Wandersch??fer vor gro??e Herausforderungen. Mobile Elektroz??une und andere Schutzma??nahmen kosteten nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Von Montag an k??nnen Wandersch??fer, die durch Wolfs- und Wolfspr??ventionsgebiete ziehen, daher eine F??rderung beantragen. Im "Bundesprogramm Wolf" vorgesehen sind Pr??mien von bis zu 36 Euro pro Schaf.

Der empfohlene Mindestschutz vor W??lfen besteht in den meisten Bundesl??ndern aus einem 90 Zentimeter hohen Elektrozaun mit 2000 Volt Spannung. Weil W??lfe dazu neigen, unter Z??unen hindurch zu schl??pfen, sollten diese nah am Boden verlaufen. Welche F??rderung Sch??fer auf Bundesl??nderebene f??r Herdenschutzma??nahmen beantragen konnten, ist regional unterschiedlich geregelt.

??ber einen st??rkeren Schutz von Weidetieren vor Wolfsattacken wird seit L??ngerem diskutiert. Das Bundeskabinett hatte im Mai einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Abschuss von W??lfen nach Sch??den erleichtern soll. Demnach bleibt aber Voraussetzung, dass Tiere gerissen wurden. Die Union will den Entwurf im Bundestag noch nachsch??rfen.

Im gesamten Bundesgebiet leben laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf 73 Rudel, f??nf Wolfspaare und zehn Einzeltiere, die meisten davon in Niedersachsen (20 Rudel), Sachsen (18 Rudel), Brandenburg (17 Rudel) und Sachsen-Anhalt (13 Rudel).

lov/dpa



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