F??r einige seiner Mitbewohner im Bezirkskrankenhaus Straubing soll Bernhard H. das "asoziale Drecksviech", der "Bastard", "Hurensohn" und "Kinderficker" gewesen sein. Sie kannten seine Vergangenheit und den Grund, warum er hier war, eingesperrt auf Station F1 der forensischen Psychiatrie.

Bernhard H. hatte sich 2007 in einem Schwimmbad das Vertrauen eines Zehnj??hrigen erschlichen und ihn missbraucht, drei Jahre sp??ter verging er sich erneut an einem Jungen. Im Prozess vor dem Landgericht N??rnberg-F??rth gestand er. Die Richter verurteilten ihn im Juli 2013 unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten.

Gest??tzt auf das Gutachten eines medizinischen Sachverst??ndigen, ordneten sie an, den T??ter in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Zun??chst kam Bernhard H. ins Bezirksklinikum Ansbach, im Februar 2015 wurde er nach Straubing verlegt. Dort sprach sich herum, warum er verurteilt worden war. Im W??scheraum,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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