Zukunft der SPD Steinbr??ck traut K??hnert Amt des Parteivorsitzenden nicht zu

"Ich glaube, dass diese Gro??e Koalition Weihnachten nicht erreichen wird", sagt der fr??here SPD-Kanzlerkandidat Steinbr??ck. Auch zu Kevin K??hnerts Chancen auf den Parteivorsitz hat er eine klare Meinung.

Peer Steinbr??ck (Archivbild): Es k??nne sein, dass K??hnert "mit 40 Parteivorsitzender wird"
AFP

Peer Steinbr??ck (Archivbild): Es k??nne sein, dass K??hnert "mit 40 Parteivorsitzender wird"


Der fr??here SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Peer Steinbr??ck traut dem Juso-Vorsitzenden Kevin K??hnert das Amt des Parteivorsitzenden der SPD nicht zu. K??hnert werde zwar von den Medien "hochgeschrieben", sagte Steinbr??ck in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche". Der 29-J??hrige biete aber keine L??sungen. "Es kann sein, dass er mit 40 Parteivorsitzender wird."

Mit Blick auf die F??hrungskrise in der SPD seit dem R??cktritt der Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles sagte Steinbr??ck, die SPD k??nne sich leider keinen neuen Parteivorsitzenden "aus der Retorte backen". "Und bisher haben alle Stellvertreter abgelehnt zu kandidieren."

Pessimistisch ??u??erte sich Steinbr??ck zudem erneut ??ber den Fortbestand der Gro??en Koalition: Er glaube nicht, dass die Regierung Weihnachten erreichen werde. Mit Blick auf die im Herbst anstehenden Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Th??ringen sagte Steinbr??ck: "Ich glaube, dass im Lichte m??glicher weiterer Niederlagen auch bei diesen Landtagswahlen die Dynamik innerhalb der SPD nicht mehr zu steuern ist und dann in der Tat es eine breite Meinungsbildung gibt, dass die SPD die Gro??e Koalition verlassen soll."

Steinbr??ck war von 2005 bis 2009 Finanzminister. Bei der Bundestagswahl 2013 unterlag er Angela Merkel. 2016 schied er aus dem Bundestag aus und heuerte als Vorstandsberater bei der Bank ING-Diba an.

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aar/dpa/AFP

insgesamt 79 Beitr??ge
Alle Kommentare ??ffnen
Seite 1
Eronica 13.06.2019
1. Kevin
Kann die Partei wechseln. Und ja ich halte wie das GG eine Enteignung manchmal f??r notwendig wie das GG. Das dies von Influenzern der anderen Art als Enteignung aller verbreitet wurde ist eine Verunglimpfung und daher ist Kevin mit allen Mitteln zu unterst??tzen, statt zu sagen er w??re noch nicht so weit Verantwortung zu ??bernehmen. Der Mietpreistreiberei ist ein Riegel vorzuschreiben und das nicht auf Kosten der Gesellschaft sondern auf die der Preistreiber, die schon lange gute Renditen daraus bezogen haben. Also bin ich anderer Meinung als Steinbr??ck und ich habe meine Zweifel ob er tats??chlich einsichtig ist angesichts der Fehler die er begangen hat.
der_k 13.06.2019
2. ??berraschend!
Einer der alten Status Quo Politikertraut einem j??ngeren etwas nicht zu...(?) Ich, f??r meinen Teil, traue so einer SPD nichts mehr zu!! Wenn die Dinosaurier ausgestorben sind, warum gibt es dann in den Volksparteien noch so viele von denen??
thequickeningishappening 13.06.2019
3. Steinbr??ck hat recht
K??hnert ist noch nicht reif f??r Den Posten. Im Uebrigen ist Keiner Der Stellvertreter zu Diesem Zeitpunkt scharf auf Das Amt weil es hoch toxisch ist. Keiner will sich Die Finger verbrennen. Wenn Die SPD nicht Ihre letzten Waehler verlieren will dann raus aus Der GroKo und Ein verbindliches Neues Programm mit Der Verabschiedung aus Der Agenda als Kernpunkt. Erst danach werden faehige Leute sich f??r Das Amt Des Parteivorsitzes bewerben. Aus Dem Schulz Desaster lernen (Der hatte zwar 100% aber wohl nicht Die Rueckendeckung Der Fraktion um Die innerparteiliche Wende vor Zwei Jahren einzuleiten) !
pit.duerr 13.06.2019
4. Tja Herr Steinbr??ck
Neue Besen kehren halt gut. Davor hat schon manch anderer Angst gehabt. Hoffe nur das er es wird, der Herr K??hnert. Und dann soll er nicht nur , den Mist seit 2005 aus dem Hause SPD kehren, sondern auch gut l??ften im Genossenhaus. Vlt w??rde ich dann sogar die SPD wieder w??hlen. Die Zeiten haben sich halt ge??ndert, nicht nur in Richtung SPD ,auch die CDUCSU bekommt immer mehr Probleme damit.
mairae 13.06.2019
5. Immer nur Personaldebatte
Kevin K??hnert sagte in einer Politik-Talkshow, dass die SPD aufh??ren mus ??ber Personalien zu debattieren. Das schlechte Wahlergebnis muss endlich Debatten zu inhaltlichen Themen hervorrufen. Und jetzt wird ??ber seine Personalie gesprochen. Ich kann nur den Kopf sch??tteln.
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